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Mülldeponie

Hettstedts alte Deponie gefährlicher als andere?

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Erst gewannen Walbeck und Siersleben durch unkomplizierte Entscheidungen Investoren und damit Solarparks, nun hat auch Magdeburg ein neues Vorzeigeobjekt, einen Solarpark auf einer ehemaligen Mülldeponie.

Auch in Hettstedt stand nach Investorenanfragen der Bau einer Photovoltaik-Anlage auf der alten Deponie zur Debatte, wurde jedoch abgelehnt – aus Sorge (beim Stadtrat), beim Bau belastetes Erdreich freizusetzen.

Dass eine ehemalige Mülldeponie nicht aus bestem Humusboden besteht, dürfte jedem klar sein, warum allerdings die Stadt Hettstedt sich gegen den Bau der Photovoltaik-Anlage auf der Deponie so sträubte, ist nicht ganz nachzuvollziehen.

Gehen doch andere Städte mit gutem Beispiel voran?

Magdeburg eröffnet heute seine mit Abstand größe Solaranlage

Eine Fläche von 14 Hektar liefert zukünftig genug Strom, um bis zu 10.000 Magdeburger mit sauberer Energie zu versorgen.

Gerade in einer Stadt wie Magdeburg dürften für eine derartige Bebauung noch weniger Flächen zur Verfügung stehen.

Daher wurde die Solaranlage auf der alten Mülldeponie Cracauer Anger errichtet. Auf dieser wurde bis 1998 Hausmüll abgelagert, in einer Menge, die die von Hettstedt um ein mehrfaches übertreffen dürfte, ist doch der “Berg” auf 52 m angewachsen.

Und nicht nur das, auf der Magdeburger Deponie befindet sich außerdem eine Sommerrodelbahn und eine Aussichtsplattform, alles errichtet ohne übermäßige Bedenken und Befindlichkeiten.

Für die Bevölkerung, die Besucher und auch die Arbeiter hat offenbar keine Gefahr bestanden.

Einen ausführlichen Artikel darüber findet der Interessent hier.

Da ja am 31. Januar in einer Sitzung des Stadtrates unter anderem über die Nutzung von Flächen für Photovoltaik-Anlagen diskutiert werden soll, wäre es unter Umständen nicht verkehrt, wenn sich der ein oder andere fachlich bewanderte Vertreter vom Stadtrat Hettstedt mit den Verantwortlichen der Stadt Magdeburg in Verbindung setzen würde, um herauszufinden, wie man persönliche Bedenken und Befindlichkeiten bei der Planung einer derartige großen Investition außen vorläßt.

Wie bereits schon einmal erwähnt, stellen Investitionen in erneuerbare Energien einen Imagegewinn dar.

Zu diesem Thema kann der Stadtrat Hettstedt sicher auch die Ortsbürgermeister von Siersleben und Walbeck befragen!

 

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