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Bis 2025 ein besseres Hettstedt

Hettstedts neuer Bürgermeister hat viel vor

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Nachdem der alte Bürgermeister Hettstedts Rathaus den Rücken gekehrt hat, stand am 27. November 2012 eine Bürgermeisterwahl an.

Danny Kavalier gewann diese im ersten Anlauf mit deutlichem Vorsprung (und ja, auch ich habe ihn gewählt) und wurde nun, am 31. Januar 2012 vom Vor­sitzen­den des Stadt­ra­tes der Stadt Hett­stedt offiziell zum Bürgermeister ernannt.

Nun heißt es, den Trümmerhaufen aus 20 Jahren Jürgen Lautenfeld aufzuräumen und das Vertrauen der Bürger und ansässigen Unternehmen in das Amt des Bürgermeisters wieder zu festigen.

Erste Anzeichen für einen Neuanfang sind erkennbar.

Danny Kavalier versteckt sich weder hinter seinem Schreibtisch, noch flaniert er in Lautenfeld-Manier stundenlang durch Hettstedt (ohne die Augen aufzumachen), vielmehr zeigt er sich zu entsprechenden Anlässen und nimmt auch Einladungen gern an.

Und, er hat die Probleme erkannt, die sich in den letzten 20 Jahren aufgestaut haben.

In seiner Neujahrsansprache vom 31.12.2012 spricht Kavalier über Ziele, die er erreichen möchte und alles hört sich recht vernünftig an.

Zum Neujahrsempfang der Stadt Hettstedt hielt er dann auch seine “Antrittsrede” und machte auch hier seine Ziele deutlich:

“Hettstedt soll eine Stadt für alle werden. Und dort, wo Menschen nicht mehr mitkommen, sollen sie abgeholt werden. Alle sollen am Leben teilhaben.”

Ein wichtiges Anliegen sei die Erhaltug der Bibliothek und des Freibades.

Und, wie er in seiner Neujahrsansprache bereits erwähnte, möchte er die Unternehmer in Hettstedt kennenlernen und nach gemeinsamen Wegen suchen.

Dafür wird er sich in den nächsten Wochen bei Antrittsbesuchen in verschiedenen Hettstedter Unternehmen vorstellen.

Damit es soetwas wie das “HMT Disaster” nicht wieder vorkommt.

Nun darf man gespannt sein, wie gut sich Danny Kavalier durchsetzen wird.

Das Erbe Lautenfeld ist schwer zu tragen, ein Neuanfang ist sicher der richtige Schritt, aber dafür müssen auch alle mitziehen. Hierbei ist insbesondere der Stadtrat gefragt. Es wird interessant sein, wie fest Kavalier die Zügel hält um seine Ideen und Vorstellungen gegen den Stadtrat durchzusetzen. Zu lange wurden persönliche Befindlichkeiten in den Vordergrund gestellt, was Hettstedt in jeglicher Hinsicht sowohl wirtschaftlich, als auch kulturell weit zurückgeworfen hat.

Die Ärmel sind hochgekrempelt, erste Baumaßnahmen in Hettstedt wurden in Angriff genommen.

Die Schlussbilanz ziehen wir am 31. Januar 2019, solange darf Herr Kavalier im Amt bleiben und wird uns hoffentlich nicht enttäuschen.

Achja, dafür das die ca. 3000 Euro an Spendengeldern vom Neujahrsempfang für die Neugestaltungs von Spielplätzen geplant sind, gibt es von mir ein:

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