Hettstedt-Online

Bis 2025 ein besseres Hettstedt

Gewalt in Hettstedt steigt rapide

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Das neue Jahr ist noch keine 3 Monate alt und macht doch schon sehr negative Schlagzeilen.

Offensichtlich steigt die Gewaltbereitschaft in Hettstedt sprunghaft an und nimmt mittlerweile dramatische Züge an.

Nicht nur Jugendliche treten dabei negativ in Erscheinung, neuerdings werden sogar Kinder zu Messerstechern.

24.02. Evangelische Grundschule Hettstedt – 10-jähriger greift Kinder mit Messer an

Diese Schlagzeile lässt Eltern in Hettstedt zusammenzucken. Und genauso ist es am 24.02. offenbar geschehen.

Auf dem Schulhof der evangelischen Grundschule halten sich nach dem Unterricht noch einige Kinder auf, man will gemeinsam spielen.

Plötzlich betreten zwei 10-jährige einer benachbarten Grundschule den Schulhof, beginnen die spielenden Kinder wahllos mit Steinen zu bewerfen. Dann zieht einer der beiden ein Küchenmesser aus der Tasche und geht auf die Kinder los. Die Drohung, einer Lehrerin Bescheid zu geben veranlasst die beiden kindlichen Täter zur Flucht.

Die 6 bis 10-jährigen angegriffenen Kinder stehen unter Schock, Lehrer versuchten, die Kinder zu beruhigen.

“Wir werden am Montag mit ihnen auch noch einmal eine Belehrung durchführen”, so die Schulleiterin.

Hier ergibt sich ein sehr dickes Fragezeichen! Worüber wurden die Kinder belehrt? Dass man mit Messern niemanden angreifen soll? Die hier belehrten Kinder wurden angegriffen. Und brauchen gewiss keine Belehrung darüber.

Hatte die Belehrung vielleicht zum Inhalt, dass es böse und schlechte Kinder gibt, von denen man sich fern halten sollte?

Das wird das Problem in Hettstedt nur noch mehr verstärken – die Kinder, denen bereits so ein Hass von anderen Kindern entgegenschlägt (und dieser ist ganz Gewiss von den Eltern beigebracht worden), sollen andere Kinder bewusst ausgrenzen?!

Das hier vorgefallene ist eine Problematik, die mit den Kindern, hier speziell mit allen Kindern, diskutiert werden muss. Die Kinder sollten daraus eigene, gemeinsam erarbeitete Schlüsse ziehen und NICHT BELEHRT WERDEN!!!

Laut dem Eisleber Polizeisprecher war dies der erste Vorfall dieser Art in der evangelischen Grundschule, aber leider kein Einzelfall in Hettstedt. Derartige Angriffe auf Gleichaltrige mit spitzen Gegenständen würden in der Ganztagsschule Anne Frank in Hettstedt öfter vorkommen.

SUPER, sehr schön, davon zu erfahren. Und in welche Schule kann ich mein Kind in 3 Jahren schicken, ohne Angst haben zu müssen, dass es dort ein Messer in den Rücken bekommt?

Auch Hettstedts Bürgermeister Danny Kavalier will der Sache nachgehen. Er sei schockiert von dem Vorfall und wird das gespräch mit den Schulleitern suchen.

Leider wieder die falschen Gesprächspartner. Zum einen waren beide Schulleiter bei dem Vorfall nicht dabei, zum anderen haben die Schulleiter in der Freizeit wenig mit den Kindern zu tun und werden das Verhältnis der Kinder untereinander kaum aussagekräftig bewerten können.

Hier wäre es richtig, die beiden Täter ausfindig zu machen, was möglich sein sollte, da diese den Opfern sicherlich bekannt sind. Und dann sollten der Bürgermeister, die Schulleiter, Opfer und Täter samt Eltern gemeinsam an einem Tisch sitzen und darüber reden. Dann können sich Schulleiter und Bürgermeister auch einen Überblick über die sozialen Hintergründe der Täter verschaffen und werden die Ursache für ein derartiges Verhalten von Kindern schnell ausfindig machen.

Das Gespräch mit den Schulleitern ist leider wieder einmal an der Realität vorbei und wird zu nichts führen!

26.02.2012 Nutria an der Wipper brutal erschlagen

Horst Cunäus hat soetwas noch nie gesehen. Am Sonntag Nachmittag entdeckt er eine Bluttat am Wipperufer. Ein Nutria wurde mit einem großen Stein offenbar am hellichten Tage brutal erschlagen.

Tierschützer und Bürgermeister Danny Kavalier sind entsetzt, die Stadt Hettstedt wird Anzeige erstatten. Sollte der Täter gefasst werden, was sehr unwahrscheinlich ist, drohen im eine Geldstrafe und sogar eine Haftstrafe (wobei diese sehr unwahrscheinlich ist, also auch nicht abschreckt).

Das Hauptproblem bei der Tat ist allerdings, dass sich bei Menschen, die Tiere bewusst bis zum Tod quälen, während der Tat kein Mitleid oder Mitgefühl einstellt. Die Gefahr, dass der Täter auch zu anderen Geewalttaten, vielleicht sogar gegen Menschen, bereit ist, ist enorm.

Die Gewaltspirale in Hettstedt dreht sich weiter

Erst 3 Monate im Jahr 2012 geschafft, eine Messerstecherei in der Silvesternacht, kindliche Messerstecher und brutal erschlagene Nutrias.

Offensichtlich hat man in Hettstedt zu lange die Augen vor einem Problem verschlossen, das sich so schon seit Jahren abzeichnet.

Auf Grund der hohen Arbeitslosigkeit hat sich ein sehr breiter, sozialer Graben aufgetan, der kaum mehr zu überbrücken ist.

Viele Eltern haben wenig bis kein Interesse an Ihren Kindern, beschäftigen sich lieber mit Ihren eigenen Problemen. Die Situation ist bereits in den Kindertagesstätten klar erkennbar. Hier gibt es immer mehr Kinder, die immer länger bleiben, sodass sogar schon die Schlafplätze nicht mehr ausreichen.

Das liegt, in Anbetracht der ständig steigenden Arbeitslosenzahlen in Hettstedt, gewiss nicht daran, dass immer mehr Eltern in Arbeitkommen und deshalb die Kinder länger als die ihnen zustehenden 5 Stunden (bei Arbeitslosen) in die Kitas schicken.

Vielmehr sind es in vielen Fällen Entscheidungen des Jugendamtes, Entscheidungen, die besagen, dass es den Kindern besser geht, wenn sie länger im Kindergarten bleiben und somit weniger zeit mit den Eltern verbringen.

Ganz klar ist dies ersichtlich, wen man sieht, dass zum Teil nicht einmal 30% der Eltern zu den Elternabenden in den Kitas gehen.

Und hier ist es sicher keine Lösung, immer nur zu reden, und dann noch im falschen Kreis.

Alkohol als Problem

Hat schonmal jemand eine größere Spirituosenabteilung als im real-Markt Hettstedt gesehen?

Ich nicht, weder bei Selgros, noch in der Metro, die beide den großhandel versorgen.

Die ersten stark alkoholisierten Personen sieht man bereits in den Vormittagsstunden durch Hettstedt taumeln, ein Anblick, der auch bei Kindern zur Verrohung beiträgt. Alkohol und Alkoholkonsum wird hierbei grundsätzlich eine Ursache für die fehlenden Werte bei Kindern und Jugendlichen sein.

Haben Sie schon einmal beobachtet, wer die hauptsächlichen Käufer der hochprozentigen Sachen im real Hettstedt sind?

Hier ist die Politik gefordert, durchzugreifen.

An nahezu jedem Supermarkt in Hettstedt gibt es Säuferecken, die oftmals auch entsprechend aussehen.

Nicht nur, dass die Trinker ein schlechtes Beispiel für Kinder sind, sie sind auch ein oft bescheidener Anblick und kein Aushängeschild für eine Stadt, die sich auf die Fahne geschrieben hat, 2025 die kinder- und jugendfreundlichste Stadt in Sachsen-Anhalt zu werden.

Ein  erster Schritt, das Alkoholproblem vielleicht ein bisschen einzudämmen wäre beispielsweise ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit.

Ich wüsste nicht, was dagegeb sprechen würde, gegen auffällig Alkoholisierte und Trinker auf den Straßen vorzugehen?!

Sollte etwa ein Grundrecht darauf bestehen, sich in der Öffentlichkeit die Kante zu geben?

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